Swiss Re geht Partnerschaft zur Erforschung von Fahrerassistenz-Systemen ein

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re will die Zukunft des Autofahrens mitgestalten. Um die Technologie von Fahrerassistenz-Systemen weiterzuentwickeln, geht das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit der an der US-Börse kotierten, schwedischen Veoneer Inc ein, einem Entwickler von Fahrzeugtechnologien.

Swiss Re will die Kräfte mit Veoneer zur Evaluierung von ADAS-Systemen (Advanced Driver Assistance Systems) bündeln, wie der Rückversicherer am Dienstag mitteilte. Das Knowhow von Veoneer bei Hardware- und Software-Technologien soll dabei in das ADAS-Risk-Score-System von Swiss Re einfliessen.

Nebst der Evaluierung und der Entwicklung solcher Fahrerassistenz-Systeme wollen die beiden Unternehmen auch die damit verbundenen Service-Dienstleistungen weiter verbessern.

ADAS-Technologien zur Unterstützung des Fahrers können laut Swiss Re massgeblich dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Zahl der Todesopfer und Schwerverletzten zu verringern. Bereits 2019 hat deshalb Swiss Re den ADAS-Risk-Score eingeführt, mit welchem ein fahrzeugspezifisches Versicherungs-Rating ermittelt werden soll. Erstversicherer könnten damit diese Assistenzsysteme bei der Berechnung von Versicherungsprämien berücksichtigen.

Mit anderen Worten: Wer mehr moderne Technologie im Auto hat, bezahlt weniger Versicherungsprämien.

cf/uh